Fun-Parc, Trittau

Tontechnische Ausstattung

 

 

 

zur Homepage


Fun-Parc, Trittau


Mit großem Erfolg haben Knut Walsleben und sein Team dem bekannten Disco-Standort in Trittau neues Leben eingehaucht. Lange Schlangen vor der Tür und sogar ein Einlassstop ließen Erinnerungen an alte Zeiten wach werden.

Knut Walsleben fackelt nicht lange, wenn es darum geht, Risken frühzeitig besser einzuschätzen und damit Fehler vermeiden zu können. Schon am ersten Wochenende stellte er seinen Gästen am Ausgang die Gretchenfrage: Top oder Flop? Ausnahmslos antworteten die Besucher positiv. Alle wollen wiederkommen. Die 0,9-Millionen-Euro-Investition steht damit auf festen Beinen.

Wer heute eine Großdiskothek eröffnet, erntet nicht selten ein müdes Lächeln. Out seien die Tanzpaläste, zu groß, zu teuer und nicht szenig genug. Doch die Realität sieht anders aus. Immer mehr Gastronomen wagen wieder den Schritt, dem Tanzvolk Abwechslung unter einem Dach zu bieten.

Ein Jahr lang hatte das große Discogebäude vor den Toren von Trittau leer gestanden. Auch überregional war die in den 80er-Jahren unter dem Namen „Elephant“ gestartete Großdiscothek als einer der besten Betriebe im Norden bekannt gewesen. Nach einem Großbrand folgte später der „New Elephant“, dann für nur 51 Tage das „Move“. Aus die Maus. Trittau schien verbrannte Erde zu sein. Bis Knut Walsleben gefragt wurde. „Es ist meine alte Heimat“, erklärt er, „und ich war selber früher als Gast hier.“

Mit großem Hammer und viel Liebe zum Detail wurde der Gebäudekomplex entkernt und mit neuem Grundriss fit für die Zukunft gemacht. Aus drei Räumen wurden fünf, aus zwei Floors drei. Statt großer Flächen schuf Walsleben kleinere Bereiche, die im retromodernen Design der schrillen Discothek der Travolta-Ära die wichtige Zeitgeistkomponente verpassen. Back to Roots – und doch erfrischend neu. So präsentiert sich die knapp 1700 qm, die der Gast durch eine gläserne Empfangshalle betritt, die wie ein kleines Museum wirkt.

Einen echten Kontrast dazu bietet der „Royal Club“ als außergewöhnliches Zentrum der Nacht. Die Main-Area ist fraglos das Highlight der Großdiscothek und wird mit ihren verschiedenen Ebenen und Barbereichen rund um die Tanzfläche durch ein buntes Potpourri an LED- Elemente inszeniert. Per DMX sind die Fensterrahmen, 25 Tische, 8 Sitzwürfel, 29 Bälle (16 davon in der „Extra-Lounge“), ein komplettes Tresenbrett und ein Tanzpodest in Leuchtkraft und Farbe beliebig veränderbar. Die volle Kontrolle hat Lightjockey und Technikprofi Björn Draack, der gemeinsam mit Helge Walter, zugleich Betriebsleiter des „Fun-Parc“, die innovative LED-Technik in und um das Mobiliar gebaut hat, über e:cue- Steuersoftware mit ihren vier DMX-Kreisen. Zum Teil hat Draack wegen der größeren Flexibilität Objekte mit Batterien und Funktechnik ausgestattet. Die ausladende Cocktailbar neben der Tanzfläche kann somit in schrillen Farben, aber auch warm und atmosphärisch erstrahlen: Ein Traum in bunt.

Eyecatcher Nummer eins ist aber ein innovatives LED-Designkonzept, das ansonsten in Deutschland nur im „Kamea“ in Frankfurt/Oder verbaut wurde. Die Technikkünstler der Disco-Designer aus Bulgarien (Pit Project Ltd. Aus Rousse), die in der Vergangenheit komplette Ausstattung konzipiert hatten, widmen sich neuerdings einem neuen Geschäftsfeld: der bezahlbaren LED-Technik im Disco-Outfit. In vier Blöcken wurden Matrixanordnungen der Produktinnovationen installiert. Allein 56 oval „ Space Panel“, deren Kern und Rhamen unterschiedlich erstrahlen können sowie 364 kreisrunde Bubbles in Chromfarbenen Rahmen lassen die Wände der Hauptdiscothek zur kreativen Lichtbühne werden. Angesteuert wird per DMX. Dem konventionellen Discolicht bleibt da nur die Komparsenrolle. „Das Geilste ist die ganze LED-Technik. Ich kann damit heftig Atmosphäre verbreiten. Es ist ja auch phänomenal, wie schnell LED´s auf Änderungen ansprechen“, schwärmt Björn Draack, der technische Leiter der Discothek, „spektakulär ist aber auch die Außenbeleuchtung mit den 32 „Risalto“-Farbwechslern von Griven.

Beim Sound ist die volle Kontrolle ebenfalls gewährleistet. FACE aus Emsdetten rüstet die vorhandene Anlage mit Equipment von JBL und Crown erheblich auf und verknüpft die Quellen mit dem BSS „Soundweb 9088ii“. Das Lautsprechermanagementsystem vernetzt sämtliche Systeme und bietet praktische PC-Bedieneroberflächen sowie zwei zusätzliche Bedienteile für den Eingangsbereich und die „Extra-Lounge“. Über die Brandmeldezentrale wird der gesamte Ton im Alarmfall stumm geschaltet, sodass Durchsagen in allen Bereichen ermöglicht werden.



Ausstattung: (Auszug)

4 x JBL SRX 728
4 x JBL SRX 715
4 x JBL SRX 718S
4 x JBL EON 15G2
1 x JBL PRX 515
2 x Crown CTS 3000
1 x Pioneer CDJ 1000MKIII
1 x Pioneer DJM 800
1 x BSS Soundweb 9088iiLM


 
Royal Club
Royal Club

Royal Club
Royal Club

Royal Club
Royal Club

Xtra Lounge
Xtra Lounge

Soul Suite
Soul Suite

Soul Suite
Soul Suite

GmbH Hollingen 22 b 48282 Emsdetten Fon: +49 (0) 2572 / 9324 - 0 Fax: +49 (0) 2572 / 9324 - 10